Home-Learning in der Johanna-Eck-Schule

7 wichtige Tipps für erfolgreiches Home-Learning:
1. Von anderen lernen: „Home-Learning“ (manchmal auch „Home-Schooling oder anders genannt) ist in vielen Teilen der Welt aus unterschiedlichen Gründen seit Jahren bekannt und bewährt: zum Beispiel wegen sehr großer Ausdehnung der Schulbezirke, dünner Besiegelung, aber auch Gebieten Europas die mit öffentlichen Präsenz-Schulen versorgt, sind kommt es zeitweise regelmäßig zu Zeiten des Home-Learning, wie zum Beispiel in manchen Berg- bzw. Küstenregionen, wenn extreme Wetterlagen, die Erreichbarkeit der Schule unterbrechen. Dann lernen dort die Schüler*innen, mit Unterstützung ihrer nicht persönlich anwesenden Lehrkräfte, was für sie altersgemäß vorgesehen ist, und was sie bei Prüfungen wissen müssen. Es lohnt sich deshalb zu schauen, was diese Schüler*innen erfolgreich macht – und deren Erfahrung und Erfolgsrezepte zu nutzen, von denen hier einige aufgeführt sind.

2. Dem Tag eine feste Struktur geben: Es ist viel einfacher, sich selbst feste Zeiten – wie an normalen Schultagen – zu setzen als es sich jeden Tag neu zu überlegen: Wann stehe ich auf, ab wann beginne ich mit dem Lernen, wann mache ich Pausen, wann ist mein „Home-Learning-Tag“ beendet?. Alles in allem sollte dein Home-Learning-Tag nicht kürzer sein als ein normaler Schultag an der JES (Also Unterrichtszeiten + Vor- und Nachbereitungszeiten zu Hause).
3. Deine Freiheit nutzen: Anders als in der Schule, wo der Stundenplan für die Klasse einheitlich geregelt ist, kannst Du zu Hause für das „Home-Learning“ die Reihenfolge der Lerninhalte und Fächer frei wählen. Beginne mit etwas, das Dir Freude macht und Dich für den weiteren Tag motiviert. Und setze Dir etwas Interessantes als Schlusspunkt, worauf Du Dich freust und als Ziel, das Du erreichen möchtest – auch wenn der Weg dorthin über nicht so „prickelnde“ Stationen führt, also Inhalte Fächer, die Dir nicht so viel Spaß machen.

4. Dich selbst überraschen: Auch Inhalte, die Du schwer verständlich findest, können einfacher verständlich werden und sogar Spaß bringen, wenn Du Angebote nutzt, die in Unterrichts-Stunden an der Schule nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden können, z.B. interessante DVDs, Video-Tutorials oder Dokumentarfilme: Krasser Vorteil: Anders als bei Deinen Lehrer*innen, kannst Du Dir schwierige Passagen beliebig oft wiederholen lassen, kannst teilweise auf andere Sprachversionen umschalten, kurz unterbrechen, um Dir etwas zu trinken zu holen oder ins Bad zu gehen, ohne etwas zu verpassen und – psssst: nicht weitersagen! – sogar um Dein Handy zu benutzen.

5. Auch mal relaxen beim Lernen: Hörverständnis im Englischen, Französischen oder Spanischen kann man auch mit Filmen, Musik o.ä. üben: Filme in der Fremdsprache kann man vorher oder nachher nochmal auf Deutsch oder einer anderen Muttersprache schauen, zu den allermeisten Musiktiteln gibt es die Lyrics/Texte in vielen Sprachen und Übersetzungen.

6. Deinen Lerntyp nutzen: Mancher muss erst etwas sehen, bevor er Erklärungen versteht, der andere erst etwas Hören, bevor er mit Verständnis zusehen kann. Für alle Lerntypen immer nützlich, wenn möglich: etwas Machen, bei dem man Gelerntes anwendet. Es heißt nicht umsonst „begreifen“. Bastele etwas nach einer englischen Anleitung, koche etwas Leckeres nach einem einfachen französischen Rezept oder: Du rechnest aus, wieviel % Haushaltsgeld Deine Eltern mit den Sonderangeboten bei verschiedenen Lebensmittelhändlern sparen können (und bekommst die Ersparnis vielleicht als Prämie, für die Du Dir was kaufen darfst).

7. Dich selbst belohnen: Setze Dir erreichbare Tages-Ziele und auch kleine Belohnungen fest. Gestalte Dein Home-Learning abwechslungsreich: Es muss nicht immer die gleiche Fächerfolge sein, und Du kannst ja auch kombinieren: Schau‘ die Doku über die Geschichte Roms auf Englisch an oder über Deine frisch erworbenen Mathekenntnisse mit Statistiken über den Klimawandel oder die Bevölkerungsentwicklung in Berlin, Deutschland, etc. Und wenn Du etwas gut kannst: Teile es mit anderen – mit Familie und Freunden; und hilf anderen, zu lernen, was Du schon kann, das gibt immer ein gutes Gefühl: Dir selbst und den anderen auch!

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