Johanna Eck & Wir

"Die Menschen, so will es mir scheinen, bilden eine große Einheit, und wo sie einander unrecht tun, schlagen sie sich selbst und allen ins Gesicht."

Johanna Eck, Gerechte unter den Völkern

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Ausstellungseröffnung im Bundestag mit Johanna-Beitrag: „I said ‚Auf Wiedersehen‘ – 85 Jahre Kindertransport nach Großbritannien“

Unsere schulische Namenspatronin wurde nicht nur 1973 für ihren besonders mutigen Einsatz, vier von nationalsozialistischer Verfolgung und Ermordung bedrohte Menschen versteckt und beschützt zu haben, geehrt, sondern begründete ihre Zivilcourage mit ihrer Verankerung im christlichen Glauben. Sie war Mitglied der katholischen Kirche und hat ihr Ehrengrab, das unsere Schüler während ihrer Zeit auf der Johanna-Eck-Schule mindestens einmal besuchen, auf dem (katholischen) Friedhof Röblingstraße. In diesem Jahr fielen leider sowohl Johanna Ecks Geburtstag (4. Januar) wie auch der „Dreikönigstag“ (06. Januar), an dem die Sternsinger traditionell „on Tour“ sind, in die Weihnachtsferien.

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Ausstellungseröffnung im Bundestag mit Johanna-Beitrag: „I said ‚Auf Wiedersehen‘ – 85 Jahre Kindertransport nach Großbritannien“

Es gibt besondere Einladungen und Würdigungen des Engagements, die bleiben etwas ganz Besonderes, auch wenn man sie mehr als einmal erhält: Zum zweiten Mal dürfen Schüler*innen der Johanna auf Einladung des Bundestagspräsidiums und unseres schulischen Kooperationspartners ‚Freundeskreis Yad Vashem‘ mit einem eigenen Beitrag an einer offiziellen Ausstellungseröffnung im Bundestag mitwirken: Unter Leitung unseres Kooperationspartners erarbeiteten unsere Schüler*innen einen Beitrag für die offizielle Eröffnung der im Bundestag präsentierten Ausstellung „I said, ‚Auf Wiedersehen’ – 85 Jahre Kindertransport nach Großbritannien“, die an die Kinder-Rettungstransporte nach Großbritannien erinnert, mit denen wenigstens einige Kinder vor der Ermordung gerettet werden konnten – während ihre Eltern häufig der Deportation in Vernichtungslager zum Opfer fielen.

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27. Januar: Holocaust-Gedenktag(e) an der Johanna

Seit vier Jahren würdigt die Johanna besondere Gedenk- und Jahrestage der Geschichte und der Demokratie auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Formaten, auch, wenn das Datum des Gedenktags auf einen unterrichtsfreien Tag fällt – so wie in diesem Jahr der Internationale Holocaust-Gedenktag. In diesem Jahr haben Schüler*innen der Johanna die Ehre, Einladung zu gleich zwei besonders wichtigen Veranstaltungen erhalten zu haben: Am 29. Januar als eine von drei bundesweit ausgewählten Schulen zur Startveranstaltung des neuen Gedenk-Formats „Shaping Memories“ in der Israelischen Botschaft – mit einem Shoah-Zeitzeugengespräch und am 30. Januar im Deutschen Bundestag mit einem Beitrag zur offiziellen Eröffnung der Ausstellung „I said, Auf Wiedersehen“ zu den Kinder-Rettungstransporten während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

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Alle Johanna-Daumen sind gedrückt für „THEO“-Wettbewerbsbeitrag

Die Johanna fördert und unterstützt ihre Schüler*innen aktiv in der Beteiligung an Wettbewerben für Schüler*innen/Jugendliche, seien diese schulbezogen oder außerschulisch. Johanna-Schüler*innen beteiligen sich sowohl mit individuellen wie auch Gruppen-Beiträgen an interessanten Wettbewerben, wobei die Johanna auch gezielt Talente für geeignete Wettbewerbe zur Teilnahme ermutigt. Die Teilnahmezahlen der Johanna an solchen Wettbewerben steigen - und die Erfolgskurve(n) auch! Was uns natürlich besonders für die teilnehmenden Schüler*innen freut, von denen manche anfangs gar nicht immer unbedingt überzeugt sind, dass sich die Teilnahme lohnt, bzw. Erfolgschancen bestehen. Der jüngste Wettbewerbsbeitrag  aus der Johanna wurde eingereicht von einer 9.-Klässlerin: zum Jugend-„THEO: Berlin-Brandenburgischer Preis für junge Literatur“…wir drücken die Daumen!

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Auslandsschulzeit mit Voll-Stipendium*

Du bist jetzt schon oder demnächst 15 Jahre alt und wolltest immer schon mal ein Land ganz genau kennenlernen, nicht nur als Tourist? Als Jugendlicher gibt es keine spannendere Möglichkeit, ein Land kennen zu lernen, als dort einige Zeit zur Schule zu gehen. Wie wäre es mit Irland oder Spanien? Passt perfekt zu unserem neuen Themenjahr: „2024: Die Johanna in Europa!“ . Und ein Stipendium für ein Schuljahr in Kanada ist auch in Sicht, falls Dir Spanien und Irland nicht weit genug entfernt sind. Information zu den Stipendien und Beratung über Auslandsschulzeiten erhältst Du bei unserem Verwaltungsleiter, der seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich einreisende und ausreisende Austauschschüler berät und betreut hat. Er informiert Euch auch über das Bewerbungsverfahren.

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Johannas Geburtstag

Zum Geburtstag gratuliert man am liebsten persönlich. Wenn ein Mensch nicht mehr da ist, erinnern sich diejenigen, die diesen Menschen kannten, oft noch lange an den Geburtstag, bzw. das Datum. Manchmal sogar, wenn man den Menschen persönlich gar nicht gekannt hat. Auch dann kann das Datum des Geburtstags ein geeigneter Anlass zur Erinnerung sein. So halten wir es seit vier Jahren mit dem Geburtstag Johanna Ecks, der Namenspatronin unserer Schule,…

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Termine für „Schnupper-Unterricht“ im Januar 2024

Unser „Schnupper-Unterricht“ für 6.Klässler*innen wird jährlich zu unterschiedlichen Gelegenheiten angeboten: beim Markt der Oberschulen, unserem Tag der offenen Tür und auf schriftliche Anfragen hin. In der Regel ist ein Unterrichtsblock von 90 Minuten ausreichend, um einen Eindruck von der Schulkultur der Johanna zu vermitteln, in begründeten Einzelfällen finden wir auch einen Weg, ausnahmsweise einen weiteren Termin zu ermöglichen. Es muss leider die Ausnahme bleiben, da die Johanna inzwischen so attraktiv ist, dass wir anders die Anfragen nicht gerecht organisieren können. Bei den bisher eingerichteten Terminen, für die Anfrage und Anmeldung per Mail möglich ist, handelt es sich zunächst um die drei Tage 10., 11. und 12. Januar 2024, (in der Zeit von 8.30 h bis 10:00 h ) also die Tage Mittwoch bis Freitag der ersten Schulwoche des neuen Kalenderjahres.

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Besondere Musik zu Johannas Tag

Ebenso beeindruckt wie bewegt zeigten sich die Gäste im Abgeordnetenhaus von Berlin von den musikalischen, zum Thema des Tages passenden Musikbeiträge. Der Superintendent der evangelischen Kirche, Michael Raddatz, gleichzeitig Mitinitiator und Unterstützer der „Lebensmelodien" stellte das Projekt, in dem Melodien, die unter antijüdischer Verfolgung in unterschiedlichen europäischen Epochen und besonders in nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern komponiert und/oder heimlich gesungen wurde wurde vor und würdigte die Kooperation zwischen dem Projekt Lebensmelodien mit ihrem Initiator Nur Ben Shalom und einem Schüler*innen-Ensemble der Johanna; gemeinsam stellten sie einige der Musikstücke vor und erläuterten den Hintergrund der Entstehung. Unser Kooperationspartner „Sinfonisches Blasorchester Windwerk“ begeisterte vor allem mit der Hatikvah und dem Hit „We are the world“.

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Johanna-Eck-Preis 2023 für Zivilcourage für Ahmad Mansour

Der Johanna-Eck-Preis, in Johannas Jahr zum zweiten Male verliehen, ging in diesem Jahr an den Psychologen und Autor, außerdem Mahner gegen religiösen Fanatismus und Extremismus, Ahmad Mansour, der leider den Preis erst im Januar entgegennehmen kann. Als Laudator würdigte ihn mit seinem besonderen Engagement der Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak und versäumte es nicht, neben den Verdiensten Mansours auch auf die Parallele zu Johanna Eck hinzuweisen, dass er ebenfalls unter hohem persönlichen Bedrohungs-Risiko sein Engagement für Mitmenschlichkeit in der Gesellschaft aufrechterhalte.

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Johanna-Eck—Schüler*innen-Preis für Marie-Jolie Wollradt

Der diesjährig erstmals – auf Initiative aus der Schulfamilie der Johanna - verliehene Schüler*innen-Preis, der für besonderes demokratisches Engagement und eine herausragende Arbeit zum Thema "Zivilcourage" verliehen wird, ging in diesem Premierenjahr an unsere Schülerin Marie-Jolie Wollradt aus unserem 9. Jahrgang. Ihre Laudatorin, die Bundestagsabgeordnete Renate Künast betonte in ihrer Würdigung der Preisträgerin besonders, dass sich Marie-Jolie seit dem 7. Schuljahr im Kinder- und Jugendparlament des Bezirks engagiert, zeigte sich aber auch beeindruckt von ihrer Einreichung zum diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten mit dem Thema „Mehr als ein Dach über dem Kopf – Wohnen hat Geschichte“, in dem sich die Schülerin mit „unfreiwilligen Dächern“ beschäftigte, also Verstecken vor nationalsozialistischer Verfolgung, wie sie auch Johanna Eck für vier Menschen bereitstellte und organisieren half.

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Johannas festlicher Tag im Abgeordnetenhaus von Berlin

In einer festlichen Veranstaltung unter Schirmpersonenschaft der Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Frau Cornelia Seibeld fand am 11. Dezember – mit Johannas Tag – anlässlich des 50. Jahrestags der Ehrung unserer Namenspatronin als ‚Gerechte unter den Völkern‘ der Ausklang unseres Themenjahres „2023: Johannas Jahr“ statt. Die Präsidentin des Abgeordnetenhauses würdigte in ihrer Begrüßungsrede den Mut und die Zivilcourage, die Johanna Eck im Nationalsozialismus zum Schutze anderer gezeigt hatte und mit dem sie bis heute Beispiel gibt, das Mitmenschlichkeit eine tragende Säule jeder lebenswerten Gesellschaft ist. Der Schulleiter dankte der Präsidentin besonders für die Übernahme der Schirmpersonenschaft und die Freundlichkeit, Johannas Tag im Berliner Landesparlament begehen zu können.

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Xmas-Dreiklang an der Johanna

Die Johanna würdigt besondere Tage, die für unsere Schülerschaft Bedeutung und Identifikations-Potential haben als kulturelle Feiertage, natürlich untere Beachtung des Gebots der weltanschaulichen Neutralität. So haben wir in diesen letzten beiden Jahren unterschiedliche Formate entwickelt, um Feste als interkulturelle Erfahrung zu nutzen. Von der kulinarischen Weltreise beim Schulfest oder am Termin des Fastenbrechens bis zur Würdigung unterschiedlicher Daten von Neujahrsfesten, die in unterschiedlicher Weise begangen werden.

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Medienkompetenz: Qualitäts-Journalismus statt Fake News

Ging es früher zum Thema Medienkompetenz noch eher um das Kennenlernen und den Erwerb technischer Kompetenz zur Nutzung „neuer Medien“, steht inzwischen – angesichts häufig unkritischen Konsums inhaltlich höchst fragwürdiger Inhalte in den „sozialen Medien“ – eher darum, Jugendlichen Qualitätskriterien für den Medien-Konsum und zur Unterscheidung seriöser Informationsangebote und vielfach unseriöser „Nachrichten“ auf anderen elektronischen Kanälen an die Hand zu geben. Die Johanna tut dieses auf unterschiedlichen Wegen und „Kanälen“. Dazu gehören regelmäßige Projekte unter Einbeziehung von / in Kooperation mit überregionalen Medien des Qualitätsjournalismus wie „Die Zeit“, „Welt“, „Tagesspiegel“, Berliner Morgenpost. Aktuell lesen Schüler*innen der Johanna im Rahmen einer solchen Medien-Kooperation die „Süddeutsche Zeitung“.

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Förderpreis ‚Praktisches Lernen und Schule‘ für die Johanna

An einem Wettbewerb teilzunehmen, in dem es um ‚Praktisches lernen‘ geht, sollte ja eigentlich Pflicht sein, mindestens jedoch Anspruch an sich selbst. Prämiert werden aber auch besonders fachübergreifende Projekte. Die Johanna bewarb sich in diesem Jahr mit ihrem Projekt „Ich für Dich – Volle Kelle Johanna“, in dem Schülerinnen unter Federführung unseres WAT- und Sportlehrers, Herrn Aydin, noch rechtzeitig vor den Sommerferien im WAT-Unterricht Tischtennis-Kellen für die „neuen 7er“ anfertigten. Gewürdigt wurde dieses Engagement von unserer Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (siehe Bild).

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Benvenido!

Von Dezember 2023 bis Februar  2024 heißen wir an der Johanna den Austausch-Schüler Sebastián aus Chile herzlich willkommen. Er besucht unsere Schule – im Rahmen eines deutsch-chilenischen Schüler-Austausches und unserer neuen Kooperation mit der Deutschen Schule/dem Colegio Alemán in Concepción (Chile). Die neue Kooperation fügt sich ein in unser Konzept der Schulpartnerschaften mit dem globalen Süden, die eTwinning, individuellen Schulbesuch im Ausland als auch – so wir Budgets dafür auftreiben können – Austausch mit Besuchen/Gegenbesuchen von Schüler*innen-Gruppen vorsieht. 

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